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Gutes tun mit alten Handys

Nach Schätzungen von Experten liegen über 100 Millionen ausgediente Mobiltelefone in den Schubladen bundesdeutscher Haushalte. Dass mit diesen alten Handys noch viel Gutes getan werden kann, überrascht Viele: Die Telefone und Smartphones enthalten wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden können, so dass diese wieder verwendet und Ressourcen geschont werden können. Das internationale katholische Hilfswerk missio ruft daher zur Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ auf. Speziell dazu hat missio parallel zur Funkausstellung eine „Woche der Gold-Handys“ vom 1. bis 7. September 2017 ausgerufen und wünscht, dass sich viele Menschen - auch losgelöst von der ersten Septemberwoche - an der bundesweiten Handysammelaktion beteiligen.

Unterschiedliche Beteiligungsformen an der Handysammelaktion sind möglich. Die einfachste: das eigene alte Handy einfach in einer aufgestellten Sammelbox abgeben. Bereits im März 2017 hatten beispielsweise die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Erzbischöflichen Generalvikariates Paderborn sich an einer Sammelaktion beteiligt und viele ausgediente Handys wurden gesammelt. Damals sagte Weihbischof Matthias König: „Ich staune über die Anzahl der gesammelten Handys. Es ist wertvoll, sich Gedanken darum zu machen, wie die in den Telefonen enthaltenen Ressourcen weiter verwendet werden können.“

Gutes tun durch das Sammeln von Handys: Weihbischof Matthias König und Theresa Fuhrmann freuen sich über die große Zahl an alten Handys, die von den Mitarbeitern des Erzbischöflichen Generalvikariats gespendet wurden.pdp / Thomas Throenle Wo in der eigenen Umgebung eine Sammelbox aufgestellt ist, kann über eine von missio speziell eingerichtete Homepage erfahren werden: www.missio-hilft.de/handysammeln.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, selbst eine Sammelbox aufzustellen. Dazu ist bei missio kostenfreies Material erhältlich. Selbstverständlich kann diese eigene Sammelstelle auch angemeldet werden, so dass viele alte Handys für andere weiter wertvoll sind. Informationen gibt missio Aachen (bildung@missio-hilft.de) oder die Paderborner missio-Referentin Theresa Fuhrmann (theresa.fuhrmann@erzbistum-paderborn.de).

„Wer sich an der Handy-Sammelaktion von missio beteiligt, schützt nicht nur die Umwelt, vielmehr tut er auch gleichzeitig etwas für Familien in Not“, erläutert Theresia Fuhrmann vom Referat Weltmission-Entwicklung-Frieden im Erzbischöflichen Generalvikariat. Das Unternehmen mobile box recycelt die in den gesammelten Alt-Handys vorhandenen wertvollen Rohstoffe und bereitet noch nutzbare Geräte zur Wiederverwendung auf. Für jedes Handy gibt es eine Spende an die „Aktion Schutzengel“, die von missio getragen wird. Diese Spende hilft beispielsweise Familien in der Demokratischen Republik Kongo in Afrika. Dort werden Überlebende des Bürgerkriegs unterstützt.