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Gewaltfreie Kommunikation und eine Ökonomie des Genug

Zukunftswerkstatt Ökumene Germete Gewaltfreie Kommunikation und eine Ökonomie des Genug

„Man gab einem jeden, was er nötig hatte“ (Apg 4, 35)
 

Vom 12.-14.12.2018 findet in der Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete eine Tagung zur Gewaltfreien Kommunikation und einer Ökonomie des Genug statt.


Gewaltfreie Kommunikation lebt von der Wertschätzung der eigenen Bedürfnisse und derer der anderen Menschen. Dem entsprechen die biblischen Anregungen und Konzepte einer „Ökonomie des Genug“. „Bedürfnis“ ist das eine zentrale Konzept Gewaltfreier Kommunikation, ein zweites ist „Dankbarkeit“. „Dankbarkeit“ verstanden als spiritueller und politischer Begriff lenkt den Begriff hin zu dem, was wir zum Leben haben – er hat damit wie das biblische Verständnis einer Ökonomie des Genug eine ‚antikapitalistische‘ Perspektive.


In dieser Tagung werden biblische Texte zu einer „Ökonomie des Genug“ entdeckt, gemeinsam gelesen und nach ihrer Bedeutung für das eigene Leben und der eigenen Frömmigkeit gefragt. Die Teilnehmenden beginnen damit, dass sie mit den Möglichkeiten Gewaltfreier Kommunikation Dankbarkeit wahrnehmen und ausdrücken können. In einem zweiten Schritt stehen die biblischen Texte zu einer ‚Ökonomie des Genug‘. Abschließend fragen die Teilnehmenden wiederum nach Dankbarkeit und nach Möglichkeiten der Ermächtigung für eine Praxis der Ökonomie des Genug und ihrer Vermittlung.


Als Referent haben die Zukunftswerkstatt Ökumene und gewaltfrei handeln e.V. Gottfried Orth gewinnen können. Er ist Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der TU Braunschweig und Leiter des Projektes „Gewaltfreie Kommunikation – Theologie, Religionspädagogik, Schule“. Weitere Infos zur Anmeldung:
ttps://www.gewaltfreihandeln.org/bildungsangebote/seminare/