Haltestelle

Spiritueller Newsletter "Haltestelle"

27.01.2020
Berufen, etwas in der Welt zu vollenden. Ich?
„Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist…“
Mt 4,14
Lieber Leser, liebe Leserin,

mit Jesus erfüllen und vollenden sich die Verheißungen des Propheten Jesaja. Von Martin Buber, einem jüdischem Philosophen, stammt der Satz „Jeder ist berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen.“

Über meine Berufung in dieser Welt nachzudenken, ist das Eine. Hier aber geht es noch um mehr: diese Berufung hat ein Ziel. Und dieses Ziel ist nicht weniger als die Aufgabe, etwas zur Vollendung zu bringen.

Vielleicht schrecke ich zurück angesichts der Größe der Aufgabe. Aber jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und sei er noch so klein oder zögerlich. Entscheidend ist, dass ich mich auf den Weg mache und meiner Aufgabe in dieser Welt auf die Spur komme.

Vielleicht muss ich gewohnte Wege verlassen. Womöglich muss ich umkehren und einen anderen Weg wählen. Auf jeden Fall wird es nicht ohne Kraftaufwand und Anstrengung möglich sein, voran zu kommen. Aber die Perspektive, dass auch mein eigenes Leben ein Beitrag zum großen Ganzen ist, spornt mich an und macht Mut, den Weg zu wagen!

Autorin: Indra Wanke, Abteilung Verschiedene Lebensbereiche - Kategorialseelsorge; Foto: stux / pixabay.com

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Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn
Referat für Exerzitien und Spiritualität in der Hauptabteilung Pastorale Dienste

Dr. Annegret Meyer
Domplatz 3, 33098 Paderborn

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