Haltestelle

Spiritueller Newsletter "Haltestelle"

06.07.2020
Auf den Kopf gestellt!?!
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast.
Mt 11,25
Lieber Leser, liebe Leserin,

Anscheinend ist es nicht selbstverständlich und hat nichts mit Intelligenz zu tun, ob man versteht, was Gott sagen will. Anscheinend hat Jesus die Erfahrung gemacht, dass es die am besten verstehen, denen es gar nicht so schnell zugetraut wird – weil sie eben weder als weise noch als klug gelten.

Für mich liegt da auf der Hand: Gott liebt es, die Menschen zu überraschen. Er stellt die eingefahrene Ordnung auf den Kopf.

Wir alle erleben derzeit, dass der bisherige Gang der Dinge auf den Kopf gestellt ist. Die Corona-Krise ist nicht nur eine Zeit, in der Leben gefährdet und Solidarität gefordert ist. Sie ist auch eine fundamentale Unterbrechung bisheriger Abläufe, die wie in einem Brennglas zutage fördert, wie unsere Gesellschaft und auch unsere Kirche tickt.

Und in dieser Situation frage ich mich: Was will uns Gott hier und jetzt sagen? Wie offenbart er sich?

Und ich merke: Dafür muss ich genau hinhören, auch dahin, wo ich es nicht vermute.

In dieser Woche möchte ich versuchen, eingefahrene Denkmuster zu verlassen und mich von Gott überraschen zu lassen. Machen Sie mit?

Matthias Kolk, Rätearbeit in der Abteilung Leben im Pastoralen Raum; Foto: Karl-Heinz Liebisch, pixelio.de

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Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn
Abteilung Glauben im Dialog in der Hauptabteilung Pastorale Dienste

Dr. Annegret Meyer
Domplatz 3, 33098 Paderborn

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