Haltestelle

Spiritueller Newsletter "Haltestelle"

15.10.2018
Reich und/oder frei?
Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!
Mk 10,23
Lieber Leser, liebe Leserin,

Geht es hier wirklich um Geld? Oder um Reichtum?
In Deutschland gehören wir alle vermutlich weder zu den sehr Reichen noch zu den ganz Armen... Daher wäre es vermutlich durchaus Recht zu sagen: „Das betrifft mich aber nicht.“

Was aber, wenn es nicht nur um Geld und Vermögen geht?
Ist vielleicht die eigentliche Frage von Jesus:

„Woran hängt Dein Herz?
An was klammerst Du Dich?
Wo bist Du nicht wirklich frei, mir nach zu folgen?“

Das ist eine Frage, die mich immer wieder neu beschäftigt: Wie frei bin ich wirklich, Christus in meinem Leben nach zu folgen? Was hindert mich daran?

Das kann manchmal meine Bequemlichkeit sein, meine Konsumhaltung, vielleicht auch mal mein Arbeitsplatz (weil wir ja hier schon ‚so viel‘ im Auftrag Jesu tun), oder auch meine Engstirnigkeit und Hartherzigkeit in bestimmten Dingen.

Beruhigend ist in dem Text die Einleitung der Forderung Jesu: „Da sah er ihn an, und weil er ihn liebte, sagte er" (Mk 10, 21). Er fordert uns heraus, weil er uns liebt und weil er uns frei sehen will.

In Liebe gefragt:
Was kann ich heute konkret tun, damit ich wirklich frei bin?

Autor: Stefan Magh, Hauptabteilung Pastorale Dienste, Foto: Peter Weidemann, pfarrbriefservice.de

Impressum

Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn
Referat für Exerzitien und Spiritualität in der Hauptabteilung Pastorale Dienste

Dr. Annegret Meyer
Domplatz 3, 33098 Paderborn

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